Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fraunhofer-Instituten verbinden Forschung, Erfindungsgeist und Anwendungskompetenz zugleich. Wir entwickeln Technologien mit einem klaren Ziel: Forschungsergebnisse in marktreife Lösungen zu verwandeln, die bei Ihnen im Unternehmen funktionieren. Messen wie die EMPACK spielen dabei eine Schlüsselrolle. Hier treffen wir in kurzer Zeit viele Entscheiderinnen und Entscheider, hören, wo aktuell der Schuh drückt, und richten unsere Entwicklungen an Ihren Use Cases aus. Jede Frage am Messestand, jedes Stirnrunzeln und jedes „Das ist spannend für uns, wenn…“ fließt direkt in die Weiterentwicklung unserer Technologien ein und sorgt dafür, dass wir genau die Probleme lösen, die heute und morgen relevant sind.

In meiner Arbeit sind zwei Prinzipien besonders wichtig:

1. Gierig nach Feedback sein

Viele Entwicklungen starten mit einer begeisternden Idee. Und der Praxistest zeigt, ob eine Technologie wirklich trägt. Darum suchen wir aktiv nach Feedback. Auch dann, wenn das bedeutet, eine Lücke in der eigenen Betrachtungsweise zu entdecken. Feedback ist eine wertvolle Datenquelle. Wir fragen nach: „Was passt? Was stört? Was fehlt für Ihren Einsatz?“

Messen sind dafür ideale Lernlabore: hier kommen alle an einem Ort zusammen und geben uns in wenigen Tagen mehr Input, als wir sonst in Monaten sammeln können. Jede spontane Idee aus einem Gespräch hilft uns, Funktionen zu schärfen und neue Einsatzfelder zu identifizieren.

2. Technologien früh gemeinsam mit der Industrie formen

Wir setzen auf greifbare Ergebnisse: mit klar fokussierten Prototypen oder einem Minimum Viable Product (MVP) gehen wir bewusst früh auf Messen, zeigen konkrete Anwendungen und diskutieren mit Ihnen, wie sich unsere Technologien in Ihre Systeme integrieren lassen – von Schnittstellen über Prozessschritte bis hin zu Geschäftsmodellen.

Genau so bin ich bei meiner Lieblingstechnologie SmartID vorgegangen. Schon in einer sehr frühen Entwicklungsstufe habe ich SmartID auf der EMPACK 2023 präsentiert. Auf der Messe traf ich unseren ersten Lizenznehmer und stellte ihm den allerersten Prototypen vor. Er testete das System, stellte ein paar gezielte Fragen – und entdeckte eine Schwachstelle.

Für mich ist das völlig normal – und gewollt: Im engen Austausch mit der Industrie werden aus frühen Ideen marktreife Lösungen für Menschen und Märkte. So auch bei SmartID: Nach drei Monaten war das Problem behoben, wir vereinbarten eine weitere Demoprobe – und heute sind wir Geschäftspartner.

Genau so stelle ich mir Zusammenarbeit vor: früher Einblick, ehrliches Feedback, schnelle Anpassungen – und am Ende eine Lösung, die echten Mehrwert schafft.

In diesem Jahr halte ich auf der EMPACK eine Keynote und zeige die neuesten Entwicklungen rund um SmartID. Und wieder werde ich gezielt nach Rückmeldungen fragen: Welche Funktion fehlt? Welchen Prozess würden Sie gern digital unterstützen?

Wenn Sie wissen möchten, wie wir aus Forschungsergebnissen konkrete Wettbewerbsvorteile für Ihr Unternehmen machen können, lassen Sie uns sprechen – am besten direkt auf der EMPACK. Bringen Sie Ihre Herausforderungen mit. Wir bringen unsere Technologie mit.

Und gemeinsam formen wir daraus Lösungen für Ihren Markt und Ihre Kundschaft.

In Zusammenarbeit mit Dr. Tobias Jochum